Leidenschaft

 

Welch Wort, was verbirgt es?
Emotion, Ekstase, Hingabe, ein Gefühl der Unendlichkeit.
Eine Bekanntschaft mit dem Ungewissen.

Sich auf etwas einzulassen wo man nicht erahnt was einen erwartet.
Ein Ausbruch von Emotionen, vielleicht auch Angst und vor allem das Gefühl was auf einen zukommen mag.
Eine Sucht, ein unstillbares Gefühl nach dem Erfüllenden.
Ein Verlangen nach dem Brodeln das man im Innersten aufsteigen fühlt, einen vereinnahmt, sich in jeder Faser des Körpers manifestiert.
Eine süße Qual, ein kleiner Tot der einem den Verstand raubt.
Ein erbärmlich schönes ziehen, das sich an der Wurzel der Lust vereint, Millimeter für Millimeter deinen Körper vereinnahmt.
Ein brennen ganz zart, das in wohligen Wogen sich ausbreitet, ein beben verursacht, eine Begierde in einem weckt nach dem Mehr, ein nicht endendes Spiel.
Ein Spiel das ins unermessliche geht, sich immer und immer wieder aufs Neue ausbreitet, immer neue Begierden empor bringt.
Ein Kreislauf, ein niemals endender Kreislauf.
Ein Tanz mit dem Feuer, ganz egal sich die Finger zu verbrennen, nein eine Sucht im Feuer der Leidenschaft zu vergehen.

 

 dieLady

 

 

 

Das Seil

 

Es ist so banal, zweckmäßig, für viele Dinge ganz alltäglich gesehen, doch aber auch ganz anders.
Doch sieht man alles aus mehreren Sichtweisen und das ist auch gut so wie es ist.
Ich sehe ein Seil als einen erotischen, sinnlichen Gegenstand.

Wenn ich ein Seil in meine Hände nehme und spüre wie zwischen meinen Fingern und dem Seil  eine Energie entsteht und sich zu etwas verbindet das nicht vorhersehbar ist.  Die Energie die sich mit meinem Gegenüber verbindet und dieser sich einlässt wie sich das Seil um seinen Körper schmiegt, mal fest/fordernd, mal streichelnd/liebkosend.  Es kommt ein Gefühl auf ausgeliefert zu sein, die Sinne schwinden und man sich fallen lässt, doch aber in Sicherheit behütet ohne zu fallen, in ein anderes Sein.

Weit weg vom Jetzt und Hier.

Weg vom Alltag.

Weg von dem das zu dem Moment nicht relevant ist.

Schwerelos zu sein, lediglich zu spüren wie das Seil einem fest umschließt, einem Geborgenheit gibt doch aber auch den Gedanken daran eröffnet und die Bestimmtheit hervortreten lässt mit einem Gefühl aus Leichtigkeit, Erfülltheit und Zufriedenheit wieder in die Realität tritt . Sich in die Arme seines vertrauten Gegenübers sinken lässt um zu fühlen wie man sanft ins Jetzt und Hier entschwindet.

 

          dieLady

 

 

Das  was kommen mag….

 

 

Es ist ein Moment der immer wieder Neues entstehen lässt. Unbeschreiblich doch existent.
Ein Moment der Ungewissheit, es treibt einen voran, die Gedanken kreisen nur um das was etwas ganz spezielles entstehen lassen wird.
Was mag wohl kommen, wer mag wohl kommen, wie mag es wohl werden?
Doch die Zeit tickt, sowie meine Spannung immer mehr steigt. Ein Ritual beginnt, ohne dies ich nicht in einen Zustand verfallen könnte in dem ich mich finden muss um Gutes entstehe zu lassen.
Ein immer wiederkehrender Kreislauf, Vorbereitungen, Musik, Umkleiden verfolgt von meinen Gedanken.
 Der Zeitpunkt naht die Spannung steigt, wie ein  Rennpferd in seiner Box, kurz davor auf die Rennbahn entlassen zu werden.
Es läutet , das Herz überschlägt sich schier, schnell in die Schuhe zurück auf den  Thron den Platz der Herrin  und dann hört man Schritte die sich nähern, ein ruhender Zustand überkommt einen man schließt  die Augen für einen Moment, lässt die Musik auf sich wirken und nun wird es geschehen , das Ungewisse, das Spezielle das einen vereinnahmen wird, das aus einer Symbiose eine Einheit bilden wird . Ein Entstehen, ein Verlauf, ein Ende aber Zufriedenheit die bleibt…….

 

dieLady

 

 

 

Die zwei Seelen

 

Jeder ist wie er ist, sei es so oder ganz anders.

Die eine Seele die in den Vordergrund rückt , die Eine die Realisiert, umsetzt und man genießt etwas Gutes , bestimmendes entstehen zu lassen das in Verschmelzung endet und ein Gefühl der Zufriedenheit und Präsenz hervorbringt.

Die zweite Seele die tief im verborgenen schlummert, jedoch die Jenige die das Gefühl aufsaugt das  Körper und Geist vereinnahmt doch aber im Moment lebt und mit dem Bewusstsein spielt zu sein oder als der schlummernde Gefährte im Hintergrund zu verweilen.

 

dieLady

 

 

 

Time goes by

 

Es gibt Momente im Leben wo man sich an einen Scheidepunkt nähert.

Es kommt der Moment sich für oder gegen etwas zu entscheiden.

Es fällt jedoch nicht leicht eine Entscheidung zu treffen da man an altem, erlebten festhält.

Sich an Momente klammert die tief und innig waren, so unverwüstlich wirkten so beständig und unendlich.

Erfüllt von absoluter Verbundenheit und Klarheit gemeinsam am selben Strang zu ziehen.

Doch irgendwann kam der Moment wo man feststellen musste das dieser Strang an dem man doch vermeintlich zog sich auflöst und porös wird und irgendwann der letzte Rest ein kleiner Teil eines Ganzen sich auflöst und die Verbundenheit entzwei ging und somit der Scheideweg gesetzt wurde und jeder seine Wege ging doch mit dem fortwährenden Gedanken daran an dem was war und tief im innersten verbleibt.

 

dieLady

 

 

 

Das was zählt

 

Es gibt Momente im Leben die gut sind wie sie sind, man sie genießt und im Jetzt  einen zufriedenen Weg beschreitet.

Es gibt Menschen im Leben die wertvolle Zeitbegleiter sind Menschen die ein Leben bereichern können und ein Gefühl der Zufriedenheit hervorbringen.

Situationen die einen zum nachdenken bringen, ein Denken das soweit führen kann um Gutes mit dem man sehr zufrieden ist zu überdenken beginnt, sogar den Weg einschlägt um Gutes zu beenden um sich zu öffnen um wunderbares beginnen zu können.

Dies geschieht ganz unbewusst bahnt sich seinen Weg bis man registriert das man in einer Veränderung steckt und entstehendes von selbst wie ein Rad das sich dreht seinen Lauf nimmt.

Es ist gut so wie es ist denn das ist das Leben von dem man nur eines hat, und das sollte man intensiv mit allen seinen Auf und Ab genießen, denn man sollte bedenken dass das unterschliche was in einem Leben geschieht alles seinen Sinn hat um das Leben so zu gestalten um sich darauf einzulassen oder zu akzeptieren was ist und bleiben wird.

Dies ist eine Entscheidung die jeder Mensch für sich selbst entscheiden kann doch aber ein kleiner Funke an Tiefgang und Erfüllendem sollte allgegenwärtig verbleiben.

 

dieLady

 

 


Sei wer du bist

 

 Es ist oft schwer etwas zu leben was tief im innersten  schlummert.
Es ist da, man spürt es wie es einen vereinnahmt, ein Gefühl das sich tief im innersten aufstaut.

 

Zuerst nur ein kleiner Funke, ein Etwas das da ist und man es sich nicht erklären kann.

Man macht sich Gedanken was könnte es wohl sein doch man findet nicht die richtige Antwort, es schlummert jedoch tief im Verborgenen.

Irgendwann kommt der Moment wo man sich  mit dem Unerklärten nicht mehr zufrieden gibt und der Sache auf den Grund geht, bis man fündig wird und sich  mit der Frage an sich selbst über sein oder nicht sein auseinandersetzen sollte.

 

Oft steht man sich selbst im Weg damit, hält an grundsätzlichem fest, gibt sich selbst Antworten die beschwichtigen, doch bleibt es hartnäckig dieses Gefühl in einem das gelebt werden möchte.

Kommt immer wieder zum Vorschein.  Man belügt sich selbst aus Angst, Zwang oder welchem Grund auch immer. 

Doch es mag kommen was will, es ist da und fordert wahrgenommen und gelebt zu werden.

 

Doch ist es sehr oft schwer den Schritt über den eigenen Schatten zu machen, der doch aber so einfach wäre wenn man sich nicht selbst im Weg stehen würde.

 

Es wäre alles so einfach, die Gedanken und den Verstand auszuschalten und einfach zu sein was/wer man ist, zu leben was gelebt werden sollte, ohne wenn und aber.  Zu tun was man zu unterdrücken versucht, einfach den Lauf des Seins geschehen zu lassen um im Einklang mit dem zu werden was tief in einem  schlummert.